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Lebenslauf
Der Lebenslauf dient als Erstabgleich für die ausgeschriebene
Position. Durch die gute Gliederung und das Auflisten der einzelnen
beruflichen Stationen wird nach Sichtung des Lebenslaufes entschieden,
ob es Sinn macht weiterzulesen.
Der Umfang
Studenten, Absolventen und Berufsanfänger können
schon einmal 2 Seiten füllen. Für die Bewerber unter Ihnen,
die ein bewegtes Leben hinter sich haben, sind 3 Seiten angemessen.
Schwerpunkte
Untergliedern Sie Ihren Lebenslauf in Schwerpunkte
und heben Sie diese fett hervor oder erhöhen die Schriftgröße.
Beginnen Sie immer mit den Persönlichen Angaben,
Schulbildung, Ausbildung, Studium,
Praktika, Nebenberufliche Tätigkeiten,
Ferienjobs, Weiterbildung, Besondere
Fähigkeiten und dieses Untergliedern in Sprachen und
EDV-Kenntnisse Tätigkeiten oder Werdegang
oder Berufspraxis.
Die Zeitangaben sollten in Monaten und Jahren erfolgen.
Hier ein Beispiel:
| Studium |
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| 10/1995 04/2001 |
Studium der Kommunikation und Technischen Dokumentation,
Fachhochschule Merseburg, Schwerpunkt Technische Illustration |
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| 04.04 2001 |
Diplom-Technikredakteurin/Technische Illustratorin
(FH) |
Das präzise Datum verwenden Sie bei Angaben über
dem Abschlussdatum einer Ausbildung oder Studium, wenn diese nicht
länger als 5 Jahre zurück liegen.
Bei dem Schwerpunkt Hobby scheiden sich
die Geister. Nehmen wir an, Sie wären in einer Führungsposition
und spielen in der Freizeit Schach, dann beweist das, dass Sie Ihr
strategisches Denken trainieren. Wenn Sie hingegen lieber einer
Extremsportart nachgehen, erhöht dies Ihre Ausfallquote um
Längen, denn Sie können sich ja den Hals brechen oder
noch schlimmer. Denken Sie nach, was Ihr Hobby über Ihre Persönlichkeit
aussagt und ob Sie es aufführen oder darauf warten, es im Vorstellungsgespräch
zu erwähnen. Nehmen wir an, Sie machen gerne Fitness-Training.
Dann ist anzunehmen, dass Sie vielleicht nicht immer bereit sind
Überstunden zu machen, weil Ihnen Ihr tägliches Training
sehr viel wichtiger ist. Hingegen zeigt es auch, dass Sie genau
wissen, wie Sie sich entspannen können bzw. den Ausgleich zum
Job finden. Die berühmte Interpretationsfreiheit schlägt
hier wieder zu.
Genauso verhält es sich mit Squash oder Tennis.
Finden Sie heraus, ob die Führungsspitze in dem Unternehmen
gerne Sport mag. Es gibt mittlerweile genügend Firmenmitglieder,
die gemeinsam auf dem Golfplatz stehen und dort sehr viele Geschäfte
abschließen. Informieren Sie sich, bevor sie zu viel schreiben
oder zu wenig.
Zum Teil kann es sehr positiv sein, wenn Sie sich
im Vertrieb befinden und Golf spielen können, da sehr viele
Kunden in der Golfsaison auf eben jenen Plätzen zu finden sind.
Gliederung
Trennen Sie die Zeitangaben mit den Schwerpunkten
optisch ab. Eine Möglichkeit ist, die Schwerpunkte mit den
Zeitangaben auf die linke und die dazugehörigen Details auf
der rechten Seite des Blattes anzuordnen.
Je nach Umfang des Lebenslaufes, ordnen Sie Ihre Lebensstationen
an. Ein Lebenslauf der den Umfang von 1 Seite überschreitet,
beginnt mit der jetzigen Station und geht in die Vergangenheit zurück.
Die chronologische Reihenfolge muss eingehalten werden ,egal mit
welcher Station Ihres Lebens Sie beginnen. Der Leser will auf den
ersten Blick Ihre jetzige, aktuelle Situation, in der Sie sich befinden
sehen.
Persönliche Angaben
Vor- und Zuname (Mädchenname für die verheirateten Frauen),
Geburtsort und Datum. Die Adresse und andere Kontaktmöglichkeiten
können Sie an anderer Stelle der Bewerbung aufführen z.B.
in der Kopf oder Fußzeile. Hierbei kommt es auf die gestalterische
Form Ihrer Bewerbungsmappe an. Als nächstes kommt die Angabe
Ihres Familienstandes. Angaben über Ihre Eltern fügen
Sie nur zu, wenn Sie einen Elternteil in diplomatischen Kreisen
haben und es den häufigen Wohnortwechsel erklärt und auch
Ihre Fähigkeit über mehrere Fremdsprachen zu verfügen.
Die Angabe über den Beruf der Eltern kann auch hilfreich sein,
wenn Sie damit erklären können, warum Sie sich für
einen bestimmten Beruf entschieden haben Beruf aus Tradition.
Schulbildung
Zur Schulbildung führen Sie nur Zeitangaben, den Namen der
Schule mit Ort und den Abschluss auf. Hier ein Beispiel:
Schulbildung
09/1980 07/1990 Realschule in Beispielhausen
Erweiterter Realschulabschluss
Berufsausbildung
Hier gilt, wie auch bei der Schulbildung, das Prinzip kuk (kurz
und knackig). Es reicht völlig aus, wenn Sie Zeitraum, Schultyp
und Abschluss benennen.
Berufsausbildung
09/1980 02/1994 Berufsbildende Schule Beispielhausen
Praxisbezogene Ausbildung in der Bespiel AG in Hintertupfingen
24.04.2001 IHK-Abschluss zur Technischen Zeichnerin
Studium
Diese Angaben sind erforderlich: Zeitlicher Rahmen, Hochschul-angaben,
Studienfach, Studienrichtung und wenn noch nicht abgeschlossen,
dann den Zeitpunkt des mögliches Abschlusses nennen. Die diplomierten
Absolventen sollten Informationen mit einflechten, die das Interesse
an einem Theoretiker steigern, etwa wie die Abschlussnote, Studienschwerpunkte
und Diplomarbeitsthema (wenn es für das Ziel dienlich ist).
Studium
10/1995 04/2001 Studium der Kommunikation und Technischen
Dokumentation, Fachhochschule Merseburg, mit dem Schwerpunkt Technische
Illustration
Diplomarbeitsthema: Konzipieren einer visuellen
Benutzeroberfläche für das Simulationsprogramm LIDAR
12 unter Einbeziehung der Softwareergonomie, Dokumentation über
Aufbau und Gestaltung der Oberfläche. Zusatz: Entwickeln
eines Plakates zur kommerziellen Vermarktung des Programms LIDAR
12. Abschlussnote: gut
04.04 2001 Diplom-Technikredakteurin/Technische Illustratorin
(FH)
Praktika
Hier führen Sie alle relevanten Praktika auf, die des Zieles
dienlich sind. Für die Absolventen ist hier die richtige Gelegenheit
mit Praxiswissen zu glänzen. Für Quereinsteiger ist hier
der Platz aufzuzeigen, dass Sie erstes Wissen in der XY AG gesammelt
haben. Genauso verhält es sich für frisch gebackene Schulabgänger.
Sie können hier aufzeigen, warum Sie sich für diese oder
jene Position interessieren. Ein netter Nebeneffekt für Personalverantwortliche
ist, dass Sie sehr viel Initiative beweisen in Sachen Karriere.
Nebenberufliche Tätigkeiten
Unter diesem Punkt strahlen Sie für Personalverantwortliche,
denn hier zeigen Sie, dass Sie anpacken können. Nichts macht
Engagement so deutlich, wie die Angabe von Nebenberuflichen Tätigkeiten.
Es ist zu vergleichen mit dem Engagement der Praktika. Hier erkennen
z.B. Personalverantwortliche wer von Beruf Sohn oder Tochter ist
während eines Studiums.
Ferienjobs
In dieser Rubrik können besonders die Schüler glänzen,
denn auch hier wird sehr klar deutlich, ob jemand anpacken kann
oder nicht. Endlich mal ein Schüler der nicht nur vor Computer
oder Playstation sitzt. Solche Einsatzbereitschaft wird belohnt.
Weiterbildung
Hier listen Sie alle relevanten Seminare/Trainings und ihre Weiterbildung
auf, die der angestrebten Position dienlich sind. Nennen Sie die
Dauer und die Ausbildungsinstitution, in der Sie mehr Wissen erlangt
haben.
Besondere Fähigkeiten
Zu diesen Besonderen Fähigkeiten gehören unter anderem
Sprachen und EDV-Kenntnisse. Hier sei gesagt, dass ein Programmierer
sich perfekt in EDV-Anwendungen auskennen muss und es dann nicht
mehr um Besonderen Kenntnisse handelt, sondern um Vorraussetzungen.
Ähnlich verhält es sich bei Übersetzern/Dolmetschern.
Diese müssen besondere Sprachkenntnisse mitbringen.
Beurteilen Sie Ihr Wissen auf dem Gebiet der Sprache
und der EDV-Kenntnisse.
Beurteilung der Sprachkenntnisse:
>Muttersprache<
>verhandlungssicher<
>sehr gut<
>gut<
Beurteilung von EDV-Kenntnissen:
>ständig in Anwendung<
>sehr gut<
>gut<
Tätigkeiten, Werdegang oder Berufspraxis
Dies ist der Teil, der aussagt, ob Sie Berufserfahrungen haben
oder noch sammeln müssen. Hier sind für den Leser, neben
den zeitlichen Angaben, auch Namen und Sitz der Firma hilfreich,
wenn Sie die wichtigsten Schwerpunkte/Projekte/Tagesgeschäft/Erfolge
nennen. Das erleichtert dem Leser, sich ein Bild von Ihnen und Ihrer
fachlichen Kompetenz zu machen.
Berufliche Stationen:
04/2001 bis 01/2003
Marconi Communications GmbH, Frankfurt am Main
Produkt-Trainerin/Technische Redakteurin mit den Aufgabengebieten:
Erstellung von Standard von Schulungsmaterialien, Durchführung
von Schulungen für Vertrieb und Fachpersonal gleichermaßen,
verantwortlich für Auftritt und Inhalt der Intranetseite, Erstellung
von sämtlichen Marketingauftritten.....
02/2003 bis 08/2003
Vodafone D2 GmbH, München
Produkt-/Verkaufstrainerin der Niederlassung Süd
09/2003 bis dato
Training-for-more, Bad Wiessee
Bewerbungs-/EDV-/Verkaufstrainerin auf Freiberuflicher Basis
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